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Presse

Artikel aus der Dill Post vom 08.08.2010
Koch GmbH & Co. KG. tritt Umweltallianz bei

Artikel aus dem Holzwurm Juni'10
7 hessenTischler erhalten ihre Mitgliedsurkunde

Artikel aus dem Newsletter der Landesregierung, 18.Juni 2010
10 Jahre Umweltallianz Hessen - Hohe Standards sichern

 

17.06.2010 - Pressemitteilung

15 hessische Unternehmen unterzeichnen die Charta der "100 Unternehmen für den Klimaschutz" bei der Jubiläumsveranstaltung der Umweltallianz Hessen

Darmstadt, 17.06.2010, am Donnerstag haben weitere 15 hessische Unternehmen im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung der Umweltallianz Hessen eine „Charta für den Klimaschutz“ unterzeichnet. Der Unterzeichnung ging die Aufstellung eines Aktionsplans für mehr Klimaschutz voraus, für den die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen mit der Initiative „100 Unternehmen für den Klimaschutz“ den Ausschlag gegeben hatte.


Der Gartenbaubetrieb Kasten wird an ein Blockheizkraftwerk einer Biogasanlage angeschlossen und will zusätzlich einen Pufferspeicher nutzen, um die Abwärme aufzufangen. Ein Klimacomputer reguliert die Luftregelung in den Gewächshäusern des Unternehmens so, dass möglichst viel Sonnenenergie genutzt werden kann.


Das Handelshaus Runkel setzt hingegen auf eine Umstellung ihres Fuhrparks auf biogene Treibstoffe und ergänzt die Solarthermische Warmwasseraufbereitung im Heizkreislauf.


Ebenfalls im Bereich der erneuerbaren Energien verpflichtet sich die Huhle Stahl- und Metallbau GmbH mittels Photovoltaik-Anlage und Erdwärmenutzung das Klima zu schützen. Des Weiteren wurden Kesselanlagen energieeffizient erneuert und die Gebäudedämmung wird zukünftig verbessert.
Die Kühlmöbelwerk Limburg GmbH setzt auf den Einsatz von elektrischen Antrieben in der Produktion, gewinnt Strom durch eine eigene Photovoltaik-Anlage und hat in der Vergangenheit Gebäude und Anlagen energetisch optimiert.


Durch aufwendige Sanierungsmaßnahmen, wie die Dachdämmung von 3 Produktionshallen und die Umstellung auf energiesparende Beleuchtung im Unternehmen, sowie die Nutzung von Gasstaplern, die weniger CO² ausstoßen, qualifizierte sich die Koch Gmbh & Co. KG – für das Projekt der „100 Unternehmen für den Klimaschutz. Hinzu kommen die Nutzung einer Photovoltaik-Anlage und die Einbeziehung einer Energiecontrolling-Software.
Der Einsatz von Erneuerbaren Energien wird auch bei der Möbelfabrik Rudolf & Sohn GmbH und CO. KG groß geschrieben. Die Heizung wurde auf Holz ungestellt und die Photovoltaik-Anlage soll Elektroenergie in Netz einspeisen. Geplant ist auch eine zusätzliche Wärmedämmung der Hallendachfläche.
Das Unternehmen MT Logistik GmbH nutzt verstärkt energiesparende Büro- und Beleuchtungs­technik und will zukünftig nur Fahrzeuge mit geringem CO2-Ausstoß anschaffen und Mitarbeitern Schulungen zu ernergiesparendem Verhalten anbieten.


Das 2-Mann-Unternehmen Nachhaltigkeits-Institut nutzt die ÖPNV und das Fahrrad, rüstet die Beleuchtung um und will zukünftig Elektroautos anschaffen.
„Für jeden Neukunden lassen wir einen Baum pflanzen“, verspricht die Partslife GmbH. Kongresse und Veranstaltungen werden klimaneutral gestellt, Meetings durch Telefonkonferenzen ersetzt, Druckaufträge an klimaneutrale Druckereien vergeben und beim Thema Dienstwagen wird auf ökologische Alternativen zurückgegriffen.


Aufwendige Baumaßnahmen möchte die Rack und Rüther GmbH anstoßen. Der Hallen­boden der Produktionshalle soll isoliert, die Kälte- und Dampftechnik erneuert, eine Kraft-Wärme-Kopplung eingebaut und eine Photovoltaik-Anlage angeschafft werden.
Auf das Verhalten der Mitarbeiter kommt es an, deshalb bietet die Reclay Holding GmbH- für ihre Mitarbeiter Schulungen zum Thema Energiesparen und effizienter Energieeinsatz an.


Des Weiteren soll ein Jobticket für Mitarbeiter eingeführt werden. In der Vergangenheit konnten durch die Nutzung von Zeitschaltuhren, Bewegungsmelder und Master-Slave-Steckdosen schon Elektroenergie eingespart werden.


Das Hanauer Unternehmen Vacuumschmelze GmbH & CO. KG hat ebenfalls auf Fernwärme umgestellt und möchte zukünftig durch ein Energiekontrollsystem und die Optimierungder Lüftungsanlage Energie einsparen. Geplant ist außerdem eine Erneuerung der Lüftungsanlage, Einsatz neuer Beleuchtungstechnik, Energiesparmonitore, Einsatz von Fernwärme
Durch eine Virtualisierung der Serverlandschaft erhofft sich das Vitalzentrum Ruppert Energieeinsparungen von 75- 80 Prozent. Hinzu kommt die Umrüstung von Lichtschaltern in Durchgangsbereichen auf Bewegungsmelder und energieeffiziente Leuchtmittel.


Die Wagner & Co. Solartechnik GmbH verplichtete sich mit dem Bau einer weiteren Photovoltaik-Anlage, eines Blockheizkraftwerkes und einem neuen Bürogebäude im Passivhausstandard zu Klimaschutz. Ein Green-IT-Rechenzentrum wird eingerichtet und eine solare Kühlanlage installiert.
Ein weiterer Akteur im Klimaschutz ist die WSE GmbH aus Bad Nauheim. Mit dem Einsatz energiesparender Beleuchtungstechnik und zeitabhängige Abschaltung des Stromverbrauchs wird ein Beitrag erbracht.


Im Rahmen der Initiative „100 Unternehmen für den Klimaschutz“ sind hessische Unternehmen dazu aufgerufen, eine Charta für den Klimaschutz zu unterzeichnen. Die Unterzeichner verpflichten sich, einen Aktionsplan für die Verbesserung ihrer CO 2 Bilanz aufzustellen. Ein Aktionsplan kann Maßnahmen zur Energieeinsparung oder zur Steigerung der Energieeffizienz im Unternehmen umfassen. Darüber hinaus können Unternehmen aber auch verstärkt auf erneuerbare Energien setzen oder dafür sorgen, dass ihre Mitarbeiter klimafreundliche Verkehrsmittel benutzen – etwa durch spezielle Anreizsysteme. Insgesamt haben bereits 32 hessische Unternehmen einen solchen Aktionsplan entwickelt.


Auf diese Weise entstandene Erfolgsbeispiele für Maßnahmen in Unternehmen werden als Best-Practice-Beispiele gesammelt und bekannt gemacht. Entscheidend für den Erfolg sind dauerhafte und unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten lohnende Energieeinsparungen.


Die Initiative „Hessen aktiv: 100 Unternehmen für den Klimaschutz“ ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen. Die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen ist eine Initiative der Hessischen Landesregierung. Sie trägt dazu bei, eine langfristige Perspektive für Hessen zu entwickeln und das Leben heute und in Zukunft ökologisch verträglich, sozial gerecht und wirtschaftlich leistungsfähig zu gestalten. Sie baut auf Engagement und aktive Beteiligung im ganzen Land.

Mehr unter www.hessen-nachhaltig.de

 





 

02.07.2010 in Lich

Praktikerseminar "CO-Vergärung auf Kläranlagen" Aus Klärschlamm und Bioabfall wird Strom und Wärme.

Welchen Beitrag leistet Klärgas zum Klimaschutz? Wie kann auf Kläranlagen Klärgas energetisch besser verwertet werden? Wie können vorhandene Klärgasanlagen effektiver genutzt werden?


Ca. 60 Fachleute, von Abwasserverbänden, Kommunen, aus Ingenieurbüros, Hochschulen und Behörden sind der Einladung des Regierungspräsidiums Gießen am 02.07.2010 nach Lich gefolgt, um Fragen rund um den Faulturm zu diskutieren.


Unter dem Dach der Umweltallianz Hessen wurde das Seminar gemeinsam vom Regierungspräsidium Gießen, der Licher Privatbrauer und dem Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau (BWK) organisiert und durchgeführt.


Wie der Moderator des Seminars Baudirektor Oskar Lückel vom RP Gießen eingangs erläuterte, verfolgt die hessische Landesregierung mit der hessischen Umweltallianz eine kooperative Umweltpolitik mit den Zielen hohe Umweltstandards und nachhaltiges Wirtschaften zu gewährleisten. Die gemeinsame Veranstaltung mit der Licher Privatbrauerei und dem BWK verdeutlicht, wie durch gemeinsames Handeln vorteilhafte Lösungen gefunden werden können. Die hessische Landesregierung hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 den Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch auf 20% zu steigern. Die Nutzung von Biomasse soll dabei in Hessen den größten Anteil unter den erneuerbaren Energien ausmachen. Klärgas kann hierzu einen deutlichen Beitrag leisten.


In sogenannten Faultürmen wird der bei der Abwasserreinigung anfallende Klärschlamm ausgefault. Als Folge des Faulprozesses entsteht das energiereiche Klärgas, welches zu 60 bis 70% aus Methangas besteht. Weil Klärgas als Nebenprodukt bei der Abwasserreinigung anfällt, entsteht bei seiner Gewinnung praktisch keine zusätzliche Umweltbelastung. Mit modernen Blockheizkraftwerken kann aus Klärgas sehr effektiv Ökostrom und Wärme produziert werden.


Aus Klärgas werden so bundesweit jährlich ca. 1,1 Mrd. KWh elektrische Energie erzeugt, das entspricht dem Stromverbrauch von ca. 280.000 deutschen Haushalten.


Laut den Experten sind die Faultürme nur zu durchschnittlich 50% ausgelastet, deshalb schlummern hier erhebliche Potentiale, die künftig besser genutzt werden müssen. Gerade in Zeiten des Klimawandels und steigender Energiepreise wird die regenerative Energiequelle Klärgas immer interessanter.


Eine wichtige Option zur besseren Auslastung der Faultürme ist die Mitbehandlung von Nahrungsmittelresten und geeigneten organischen Abfällen.
Welche rechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten sind und wie dies technisch und wirtschaftlich realisiert werden kann, waren so auch inhaltliche Schwerpunkte der Seminarveranstaltung.


Wie Prof. Theilen von der FH Gießen-Friedberg und Dipl.- Ing. Becker von den Mittelhessischen Abwasserbetrieben Gießen berichteten, wird zurzeit in einem gemeinsamen Vorhaben untersucht, wie die Strom- und Wärmeproduktion aus Klärgas im Gießener Klärwerk erhöht werden kann. Das Klärwerk Gießen ist für eine Abwassermenge von 300.000 Einwohnerwerten ausgebaut und produziert eine Strommenge, die ausreicht ca. 1.000 Haushalte mit Strom zu versorgen. Wichtig für ein nachhaltiges Gesamtkonzept, so die Experten, ist u. a. die Frage, wie die entstehende Wärme ganzjährig genutzt werden kann. Hier gibt es Überlegungen die Wärmeenergie der Blockheizkraftwerke in den Sommermonaten für Kühlzwecke zu nutzen.


Welche rasanten Fortschritte die Energiegewinnung aus landwirtschaftlichen Biogasanlagen macht, wurde von Dipl.-Ing. Wagner vom Landwirtschaftszentrum Eichhof sehr eindrucksvoll erläutert. Etwa 100 Biogasanlagen sind derzeit schon in Hessen in Betrieb. Nach der Prognose des Landwirtschaftsexperten werden in den nächsten Jahrzehnten noch bis zu 400 Anlagen hinzukommen.


Von Tagungsteilnehmern kritisch angemerkt wurde allerdings auch die gesetzliche Ungleichbehandlung von Klärgas und Biogas. Während Strom aus landwirtschaftlichen Biogasanlagen mit bis zu 30 Cent/KWh nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz und dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz vergütet wird, erhält Strom aus Klärgas so gut wie keine zusätzliche Vergütung.

 

17.06.2010

Umweltallianz Hessen – Bündnis von Landesregierung, Wirtschaft und Kommunen feiert 10-jähriges Bestehen Ministerpräsident Roland Koch: „In Kooperation mit Unternehmen hohe Umweltstandards in Hessen sichern“

„Die Umweltallianz hat sich als eine erfolgreiche freiwillige Kooperation zwischen der Landesregierung, der hessischen Wirtschaft und den Kommunen bewährt. Mit ihr wurde ein neuer Weg in der Umweltpolitik eingeschlagen“, sagte der Hessische Ministerpräsident Roland Koch anlässlich der Feier ihres Jubiläums bei der Firma Merck in Darmstadt und zog damit eine positive Bilanz des Bündnisses: „Das Ziel, hohe Umweltstandards in Hessen zu sichern und gleichzeitig die Rahmenbedingungen für eine umweltverträgliche Wirtschaftsentwicklung in Hessen zu verbessern, ist nach 10 Jahren aktueller denn je.“


Die Hessische Umweltministerin Silke Lautenschläger betonte, dass die Umweltallianz Hessen auf einem guten Weg sei. Während die Umweltallianz im Jahr 2000 noch 124 Mitglieder zählte, seien es mittlerweile 1082 Unternehmen. „Das zeigt die Akzeptanz des gemeinsamen Projektes im hessischen Handwerk, der hessischen Industrie und in den Kommunen“, sagte Lautenschläger. Durch die Mitgliedschaft in der Umweltallianz Hessen profitierten die Unternehmen doppelt: „Sie leisten einen wichtigen Beitrag für die Umwelt und können durch die getätigten Effizienzmaßnahmen zudem Kosten einsparen“, unterstrich die Ministerin. Sie begrüßte, dass der Umweltallianz an deren 10. Geburtstag 22 weitere Unternehmen beigetreten sind. Ziel der Hessischen Landesregierung sei es, weitere Mitglieder zu gewinnen. Um dieses Ziel zu erreichen, würden künftig die Regierungspräsidien verstärkt miteinbezogen. Diese seien ein wichtiges Bindeglied zwischen Landesverwaltung, den Kommune und Unternehmen. Zudem sollen der Ministerin zufolge die Beratungsangebote von der Verwaltung für Unternehmen und Kommunen ausgebaut werden.


Die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Wirtschaft hat nach den Worten von Ministerpräsident Roland Koch in vielen Fällen zu einvernehmlichen Lösungen und Empfehlungen geführt, die Kommunikation habe sich dadurch deutlich verbessert: „Es wird miteinander geredet – und es wird einander verstanden“, sagte Koch. Die Kundenfreundlichkeit der Verwaltung sei gezielt vorangebracht und durch freiwillige Leistungen der Wirtschaft sei mehr Umweltschutz erreicht worden – und das bei einer gleichzeitigen Stärkung der Eigenverantwortung der Unternehmen. Als gelungenes Beispiel für den betrieblichen Umweltschutz nannte Koch das integrierte Managementsystem „EcoStep“. EcoStep erfülle die von der Wirtschaft gestellten Anforderungen und erfahre deshalb eine hohe Akzeptanz in Unternehmen. „EcoStep ist das europaweit einzige zertifizierungsfähige integrierte, prozessorientierte Managementsystem, das speziell auf die Bedürfnisse der kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) zugeschnitten ist“, betonte Koch.


Das System EcoStep berücksichtigt gleichermaßen die jeweiligen Kernforderungen der:

 

  • ISO 9001 für Qualitätsmanagement
  • ISO 14001 für Umweltmanagement
  • OHSAS 18001 für Arbeitsschutz.

 

Es richtet sich im Schwerpunkt an kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern, für die eine Zertifizierung z.B. nach anderen Qualitätsrichtlinien zu aufwändig und kostspielig wäre. Die Zertifizierung erfolgt durch die renommierte DQS GmbH (Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen) und gilt für drei Jahre.


Auch im Weinbau wird EcoStep zunehmend als ein erprobtes und praxistaugliches System anerkannt. Es sei nun wichtig, so der Ministerpräsident, dass die Handelsunternehmen EcoStep als taugliches Instrument zum Nachweis der Anforderungen an Eigenkontrolle, Lebensmittelsicherheit, Gefahrenanalysen, Rückverfolgbarkeit und Krisenmanagement akzeptierten. Auch die Hessischen Staatsweingüter mit ihren vier Standorten Rauenthal, Assmannshausen, Bensheim und Steinberg seien EcoStep-zertifiziert.


Weitere Informationen gibt es unter www.umweltallianz.de

 

18.03.2010 - Pressemitteilung

Lautenschläger: Buderus-Edelstahl leistet wichtigen Beitrag zur Umweltfreundlichkeit

Die hessische Umweltministerin Silke Lautenschläger hat das Engagement für Umweltschutz des mittelhessischen Stahlherstellers Buderus-Edelstahl gewürdigt. „Mit dem Beitritt zur Umweltallianz Hessen hat Buderus ein klares Bekenntnis für die Umwelt abgelegt. Das Unternehmen verpflichtet sich den Kohlendioxidausstoß bei der Edelstahlproduktion zu verringern und ein Umweltmanagementsystem zu betreiben. Das Unternehmen leistet so einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz“, sagte Lautenschläger am Donnerstag in Wetzlar (Lahn-Dill-Kreis) bei der Inbetriebnahme einer neuen Freiformschmiedepresse.


Ministerium für Umwelt, Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

 

02.12.2009 - Pressemitteilung

Hessische Staatsweingüter sind Eco-Step zertifiziert

Die Hessischen Staatsweingüter mit ihren vier Standorten Rauenthal, Assmannshausen, Bensheim und Steinberg sind EcoStep-zertifiziert. Sie werden nach den modernsten Standards und unter Berücksichtigung der Bereiche Umwelt, Arbeitsschutz, Qualität und Lebensmittelsicherheit gemanagt. Dies teilte das hessische Umweltministerium am Mittwoch in Wiesbaden mit.


Das EcoStep-Managementsystem wurde im Rahmen der Umweltallianz Hessen – Bündnis für nachhaltige Standortpolitik entwickelt. Die Umweltallianz Hessen ist eine Kooperation der Hessischen Landesregierung mit der hessischen Wirtschaft. Das Land Hessen fördert die hessischen Betriebe bei der Einführung und Zertifizierung des Systems mit 50 Prozent.


70 hessische Betriebe aus den Bereichen Weinbau, Metallverarbeitung, Dienstleister- und Reinigungsunternehmen, Ingenieurbüros, Bäckereien und Elektronik haben bisher EcoStep eingeführt. „Mit EcoStep wird ein hoher Umweltstandard erreicht. EcoStep hilft den Unternehmen ihre Organisation zu verbessern, Ressourcen und damit Kosten einzusparen und so ihre Wettbewerbssituation nachhaltig zu verbessern“, heißt es in der Pressemitteilung des Hessischen Umweltministeriums.